Persönliche Beratung
Ankerplatz - Praxis für Erziehungs- und Traumaberatung
Manchmal gibt es Fragen, die kann und möchte man nicht in einer grösseren Gruppe diskutieren. Manchmal braucht es eine persönliche Begleitung und Beratung.
In der Praxis Ankerplatz bieten wir individuelle und persönliche Beratung an. Die Praxis befindet sich in Heiden im schönen Appenzellerland. Wir sind dort für Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsene eingerichtet. Beratungsgespräche mit Erwachsenen können nach Absprache auch per Zoom stattfinden.
Tarif für einzelne Beratungstermine:
CHF 120.–/Stunde, inkl. Vor- und Nachbereitung
Sollten die Kosten ein Problem darstellen oder gar ein Hinderungsgrund für eine Beratung sein, nimm bitte Kontakt mit uns auf. Wir finden eine Lösung!
Und so arbeiten wir in der Praxis Ankerplatz:
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Bindung und Beziehung bildet die Basis unserer Arbeit. Als Beraterinnen sehen wir Beziehung als Rahmen, in dem wir arbeiten.
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Kinder, Teenager und Jugendliche sollen reifen, ihre Persönlichkeit entwickeln und ihr volles Potenzial entfalten können. Dahingehend unterstützen wir die ganze Familie.
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Wir gehen stehts davon aus, dass jedes Verhalten einen guten Grund hat. Mit unserer Arbeit bieten wir Hand, diesem guten Grund nachzuspüren, ohne dass wir das Verhalten verurteilen.
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Wir sehen jedes Kind, jeden Teenager als Teil seiner Familie, wie auch immer diese zusammengesetzt ist. Wenn wir mit Kindern und Teens arbeiten, arbeiten wir also immer mit einem Teil einer ganzen Familie, eines Systems. Aus diesem Grund werden Eltern immer mit in die Arbeit einbezogen.
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Als Beraterinnen unserer Praxis leben wir den christlichen Glauben und lassen uns von seinen Werten leiten. Auf Wunsch integrieren wir den Glauben gerne als Ressource in die Beratungsarbeit. Selbstverständlich respektieren wir die Weltanschauung jeder einzelnen Person.
Eine detaillierte Version unseres Leitbildes und wie wir ganz konkret in der Praxis arbeiten erhältst du bei einem Erstgespräch in der Praxis oder auf Anfrage.
Beratung für Familien
Erziehungsberatung: Von Klein- und Schulkindern bis zu Teenagern: Wir beraten und begleiten Familien mit Kindern in jedem Alter. Mit Hilfe des bindungsbasierten Entwicklungsansatzes von Gordon Neufeld werfen wir einen Blick hinter die Kulisse und versuchen das Kind von Innen heraus zu verstehen. Was wir hier sehen, bestimmt anschliessend unser “tun”.
Traumapädagogik: Unser Herz schlägt besonders auch für Familien, die gerade eine schwierige Zeit durchmachen / durchgemacht haben. Zusammen finden wir Wege, um ein Umfeld zu schaffen in dem das Kind / die Kinder zur Ruhe kommen und weiter reifen können.
Beratung für Teenager & Jugendliche und Erwachsene
Trauma-Fachberatung: Für Teenager und Jugendliche und Erwachsene bieten wir Trauma Beratung in Kombination mit EMDR an.
Trauma Beratung bei Teenagern findet immer systemisch, d.h. mit Einbezug der Eltern statt.
Arbeit mit Kindern
Mit Kindern, die Schweres erlebt haben arbeiten wir nach der Integrativen, Bindungsorientierten Traumtherapie (I.B.T.®) - Methode. Gerne beziehen wir spieltherapeutische Aspekte mit in die Arbeit ein und immer arbeiten wir systemisch, das heisst, unter Einbezug der nächsten Bezugspersonen.
Über I.B.T.®:
I.B.T.® ist eine integrative und bindungsbasierte Therapiemethode der Traumaintegration.
I.B.T.® beschränkt sich nicht auf eine reine Eltern-Beratung oder die Bearbeitung der Eltern-Kind-Beziehung, sondern teilt sich in drei Aspekte auf, die sich gegenseitig bedingen. Erstens werden die Belastungen und Ressourcen der Bezugspersonen in Bezug auf das Trauma des Kindes bearbeitet. Im zweiten Schritt die Beziehung/ Bindung zwischen den Bezugspersonen und dem Kind beleuchtet und drittens die traumatischen Belastungen und Ressourcen des Kindes selbst betrachtet und in die Therapie integriert.
weitere Informationen gibt es hier.
—> Wir machen sehr gute Erfahrungen damit, wenn Eltern vor / während der I.B.T. Beratung den Onlinekurs “Kinderseelen verstehen” machen. Einen Grossteil des Kursinhaltes würden wir in den Beratungsstunden mit den Eltern auch erklären. Wenn Eltern im Kurs sind, bzw. den Kurs gemacht haben, kommen wir in der Beratung bedeutend schneller voran.
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Miriam, wie bist du auf das Thema Trauma für Säuglinge, Kleinkinder und Vorschulkinder aufmerksamen geworden?
Während meiner Ausbildung zur Pflegefachfrau sowie Still- und Laktationsberaterin – und später in meiner praktischen Arbeit – wurde das Thema Trauma leider nur sehr bedingt behandelt.
Ich war jedoch häufig in Kontakt mit Eltern und Babys, die durch unvorhergesehene Trennungen nach der Geburt, Notfallsituationen oder hohe psychische Belastungen stark gestresst waren oder unter Schock standen. Ich merkte immer wieder, wie begrenzt meine Unterstützungsmöglichkeiten waren und dass mir schlichtweg das Fachwissen fehlte.
Was hast du bei Babys und Kleinkindern in diesem Zusammenhang beobachtet?
Weil ich beruflich viel mit Babys im Kontakt war, beobachtete ich grosse Unterschiede wie es den Babys ging nach der Geburt. In Bezug auf das Stillen und Ernähren,Schlaf- Wach-Rhytmus und wie Babys sich beruhigen liessen.
Manche Babys wirkten sehr schnell gestresst, weinten sehr viel oder wirkten sehr schreckhaft beim Wickeln, Trinken oder fanden nur sehr schwer in Entspannung. Dann betreute ich auch Babys wo dies sehr wenig bis gar nicht der Fall war. Das warf Fragen in mir auf. Klaus Käppeli (Psychotherapeut für Babys und Kleinkinder) und Prof. Dr. Karl Heinz Brisch (Kinder- und Jugendpsychiater, Bindungsforscher) eröffneten mir neue Perspektiven darauf, wie gross der Einfluss vorgeburtlicher und frühkindlicher Erfahrungen auf das weitere Leben ist – und was Eltern sowie Kinder brauchen, um gut begleitet zu werden.
Dennoch fehlte mir noch ein entscheidender Schlüssel für eine noch effektivere Unterstützung – bis ich die I.B.T.®-Methode von Katrin Boger kennenlernen durfte.
Was können mögliche Erlebnisse oder Ereignisse mit Traumapotenzial sein?
Traumatisierende Erfahrungen können auf verschiedenen Ebenen entstehen – durch hohe körperliche oder psychische Belastungen sowie Stresssituationen während der Empfängnis, der Schwangerschaft, der Geburt oder in den ersten Lebensmonaten und -jahren.
Mögliche Auslöser sind unter anderem:Schock durch eine ungeplante Schwangerschaft oder innerliche Ablehnung der Schwangerschaft
Konfliktreiche Partnerschaften, Trennung der Eltern, Umzüge und die damit verbundene Isolation
Enttäuschung über das Geschlecht des Kindes, häusliche Gewalt, Existenzängste und finanzielle Sorgen
Ein Geschwisterkind mit Beeinträchtigung oder schwere (psychische) Erkrankungen der Eltern
Komplizierte Geburtsverläufe, Notkaiserschnitte, Saugglocken- oder Zangengeburten, Geburtsstillstand und intensive medizinische Eingriffe
Intensivmedizinische Behandlungen mit plötzlicher Trennung von der Mutter direkt nach der Geburt oder eine unzureichende Begleitung in dieser Phase
Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich erlebe jedoch oft, dass vielen Menschen gar nicht bewusst ist, was alles ein Trauma auslösen kann.
Warum erfahren Eltern und Babys so wenig Unterstützung in solchen Situationen aus deiner Sicht?
Ich hörte im Anschluss an solche Geburten/ Erlebnisse oft Sätze wie:
„Aber Mama und Baby geht es doch jetzt gut und alles ist überstanden“. Ich hatte früher ein ähnliches Verständnis dazu.
Oft lag der Schwerpunkt auf körperlicher Erholung und es gab leider sehr wenig Raum für die seelische Befindlichkeit.
Es besteht noch sehr viel Potenzial für Aufklärung und Information zum Thema frühkindlicher Traumatisierung. Durch eine traumasensible Kommunikation geschulter Fachpersonen sowie eine sorgfältige Aufklärung und Begleitung von Eltern und Kind könnte bereits sehr viel abgefangen werden.
Warum ist es dir ein persönliches Anliegen, dass auch Säuglinge,
Babys und Kleinkinder bindungsorientierte, integrative Traumatherapie erhalten?
Bis Ende der 1980er-Jahre herrschte die irreführende Annahme, dass Säuglinge und Neugeborene keinen Schmerz empfinden. Viele Behandlungen wurden daher ohne Narkose oder mit unzureichenden Schmerzmitteln durchgeführt. In den letzten Jahrzehnten hat sich zum Glück viel getan. Es entstand ein neues Bewusstsein dafür, dass auch kleine Babys körperliche Schmerzen und intensive Gefühle empfinden. Heute wissen wir, dass die Kleinen bereits vorgeburtlich sehr viel wahrnehmen und aufnehmen.
Babys tragen ein hohes Potenzial für Traumatisierungen in sich, da ihr Nervensystem und Gehirn in den ersten Lebensmonaten extrem sensibel und formbar sind. Da Säuglinge Erlebtes weder kognitiv einordnen noch flüchten oder kämpfen können, reagieren sie bei Überforderung oft mit intensiven Urängsten. Solche überflutenden Erfahrungen werden nicht als bewusste, sprachliche Erinnerungen abgespeichert, sondern tief im Körpergedächtnis verankert.
Mein Anliegen ist es, Babys darin achtsam zu begleiten und sie in ihren Gefühlen ernst zu nehmen – damit Eltern und Kind das Erlebte verarbeiten können, Entspannung finden und wieder Leichtigkeit in den Alltag einkehren darf.
Was können Eltern tun, die sich persönlich angesprochen fühlen und gerne mehr zur I.B.T. Therapie erfahren möchten?
Die Eltern dürfen sich bei Fragen zu I.B.T. Methode oder Begleitung, gerne bei uns in der Praxis Ankerplatz über das Kontaktformular melden.
Wichtig zu wissen: Ein zentraler Bestandteil ist die Zusammenarbeit mit den Eltern, bevor mit dem Kind gearbeitet wird. Das Traumaerlebnis wird im Vorfeld gemeinsam geordnet und verarbeitet, damit die Eltern nicht mehr unter akuter Belastung stehen. Das Kind würde seine eigenen Gefühle sonst intuitiv zurückhalten, um die Eltern zu schützen.
Das Wunderbare ist: Solche schweren Ereignisse lassen sich verarbeiten. Gerade Babys, Kleinkinder und Kinder sprechen sehr gut auf die I.B.T.®-Therapie an und zeigen eine hohe Resilienz. Das begeistert mich und macht mir viel Freude mit den Familien unterwegs zu sein. :)
Herzlichen Dank, Miriam!
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Beratung mit Eltern und Familien mit Schulkindern und Teenagern, sowie traumpädagogische Erziehungsberatung.
Mit dem bindungsbasierten Entwicklungsansatz nach Gordon Neufeld, berate ich Familien in allen Fragen zum Elternsein und Familienalltag mit Schulkindern und Teenagern.
Allgemeine Erziehungs- und Entwicklungsfragen, aber auch spezifische Themengebiete wie ASS, Traumafolgestörungen, usw. können Teil der Beratung sein.(ADHS - spezifische Fragen gebe ich gerne an Fachpersonen die entsprechend ausgebildet sind weiter.)
Arbeit mit Kindern die Schweres erlebt haben.
Mit Kindern, die Schweres erlebt haben, arbeite ich nach der Integrativen, Bindungsorientierten Traumtherapie (I.B.T.®) - Methode. Gerne beziehe ich spieltherapeutische Aspekte mit in die Arbeit ein und immer arbeite ich systemisch, das heisst, unter Einbezug der nächsten Bezugspersonen.
Über I.B.T.®:
I.B.T.® ist eine integrative und bindungsbasierte Therapiemethode derTraumaintegration.
I.B.T.® beschränkt sich nicht auf eine reine Eltern-Beratung oder die Bearbeitung der Eltern-Kind-Beziehung, sondern teilt sich in drei Aspekte auf, die sich gegenseitig bedingen. Erstens werden die Belastungen und Ressourcen der Bezugspersonen in Bezug auf das Trauma des Kindes bearbeitet. Im zweiten Schritt die Beziehung/ Bindung zwischen den Bezugspersonen und dem Kind beleuchtet und drittens die traumatischen Belastungen und Ressourcen des Kindes selbst betrachtet und in die Therapie integriert.
Arbeit mit Teenagern und Jugendlichen die Schweres erlebt haben.
Mit Teenagern und Jugendlichen die Schweres erlebt haben oder immer noch erleben arbeite ich traumapädagogisch. Psycho-Edukation, Stabilisierungs- und Regulierungstechniken, Biografiearbeit, usw. sind Teil der Beratung.
Die Arbeit mit Teenagern und Jugendlichen findet nach Möglichkeit und Absprache unter Einbezug mit den Bezugspersonen (Eltern, Pflegeeltern, usw.) statt.
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Beratung mit Eltern und Familien mit Babys, Kleinkindern und Vorschulkindern
Mit dem bindungsbasierten Entwicklungsansatz nach Karl-Heinz Brisch und Gordon Neufeld, berate ich Familien in allen Fragen zum Elternsein und Familienalltag mit Babys, Kleinkindern und Vorschulkindern.
Eine sichere, emotionale Bindung an die nahen Bindungspersonen, bildet für Kinder ein langfristiges, tragfähiges Fundament für eine gesunde Entwicklung, um zu entdecken, zu lernen und zu spielen. Um Kinder im Vertrauen und Zutrauen ins Leben zu begleiten, braucht es präsente und achtsame Eltern und Bezugspersonen. Gerne unterstütze ich in dieser Haltung Eltern mit ihren Babys, Kleinkindern und Vorschulkindern. Auch in ganz praktischen Fragen zum Familienalltag: Eltern werden, Paar bleiben, Rhythmen im Familienalltag, Schlafen und Wachen, Weinen, Tragen, Eifersuchtsgefühle bei Geschwistern, Stillen und achtsames Abstillen, Beikost und gesunde Kinderernährung. Weiter auch feinfühliges Begleiten in Trennungsmomenten und Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit etc. finden hier Platz. Dringliche, notfallmässige Stillprobleme empfehle ich aus Gründen der persönlichen, zeitlichen Kapazität gerne weiter.Arbeit mit Babys, Kleinkindern und Vorschulkindern
Mit Babys, Kleinkindern und Vorschulkinder die Schweres erlebt haben, arbeite ich nach der Integrativen, Bindungsorientierten Traumtherapie (I.B.T.®) - Methode. Gerne beziehe ich spieltherapeutische Aspekte mit in die Arbeit ein und immer arbeite ich systemisch, das heisst, unter Einbezug der nächsten Bezugspersonen.
Über I.B.T.®:
I.B.T.® ist eine integrative und bindungsbasierte Therapiemethode derTraumaintegration.
I.B.T.® beschränkt sich nicht auf eine reine Eltern-Beratung oder die Bearbeitung der Eltern-Kind-Beziehung, sondern teilt sich in drei Aspekte auf, die sich gegenseitig bedingen. Erstens werden die Belastungen und Ressourcen der Bezugspersonen in Bezug auf das Trauma des Kindes bearbeitet. Im zweiten Schritt die Beziehung/ Bindung zwischen den Bezugspersonen und dem Kind beleuchtet und drittens die traumatischen Belastungen und Ressourcen des Kindes selbst betrachtet und in die Therapie integriert.
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Coming soon!
Ein paar Einblicke in unsere Praxis an der Poststrasse 10 in Heiden: